Der Wonnemonat Mai ist gleichzeitig auch der Monat der Masturbation. Ja so etwas gibt es tatsächlich, zwar nicht in Deutschland, dafür in den USA. „National month of masturbation“. Ein ganzer Monat, der der Selbstbefriedigung gewidmet ist. Coole Sache und ein schöner Anlass, darüber zu schreiben, wie du dein orgastisches Potential erweitern kannst. Sprich dein Potential wie und auf welchem Weg du zum Orgasmus kommst. Meist ist es ja so, dass wir mehr oder weniger immer auf die gleiche Art und Weise zum Orgasmus kommen. Das macht es dann manchmal schwierig, wenn jemand Anderer dabei ist oder die Umstände anders sind. Weil es ungewohnt und anders ist. Wer 20 Jahre lang immer auf die gleiche Art und Weise masturbiert hat, tut sich schwer, wenn es anders ist. Das berichten mir viele Frauen.

 

Sein orgastisches Potential zu erweitern ist, wie wenn man von der Anfängerin oder Fortgeschrittenen, zur Virtuosin wird.

 

Eine schöne Parallele dazu findet sich in der Musik. Als Hobby-Musikerin habe ich in den Anfängen unendlich viel geübt. Täglich mind. 1 Stunde, zum Leidwesen derer die sich das anhören mussten, zwinker. Ich tat das aus der Freude heraus, weil ich es wollte, nicht weil ich es musste. Es ging mir um Fingerfertigkeit. Sie mussten schnell und präzises sein, bzw. werden. Die Läufe über mehrere Oktaven verlangten Tempo und Präzision. Und so übte und übte und übte ich. Dazu verwendete ich nicht immer die gleiche Technik, sondern ich variierte. Mal spielte ich alles ganz langsam, wirklich langsam. Dann wurde ich schneller und schneller. Dann wechselte ich zwischen langsam und schnell in einem Lauf. Dann variierte ich, mal kurz und knackig, dann langsam und gebunden. Ein Wechselspiel zwischen Staccato und Legato. Mal im ¾, dann im 4/4, dann im 6/8 Takt. Und so variierte und variierte ich unendlich. Das gleiche gilt fürs Masturbieren.

weibliche Sexualität, lustvolle SexualitätWenn du zur Virtuosin oder einfach nur dein orgastisches Potential erweitern möchtest, braucht es Übung. Beginne damit, dass du dir zuerst einmal wirklich bewusst wirst, wie und auf welchem Weg du dich selbst befriedigst. Halte einen Moment inne und lasse es vor deinem geistigen Auge ablaufen.

 

Ändere die Richtung und die Bewegung

Beim nächsten Mal wenn du dich selbst befriedigst, fange an wie immer und beobachte dich eine ganze Weile dabei. Nimm dir Zeit. Was tun deine Hände? Wie berührst du dich? Ist es eine rauf-runter Bewegung, im Kreis, links – rechts herum oder von allem etwas? Bist du direkt an der Perle deiner Klitoris oder mehr außen bei den Venuslippen? Nimmst du nur einen Finger, zwei oder drei, oder die ganze Hand? Beobachte dich ganz in Ruhe ohne Hektik, ohne Stress, ohne Druck. Wenn du das eine Weile lang getan und bewusst wahrgenommen hast wie du es machst, ändere die Richtung.  Mache alles nochmal nur anders herum. Variiere. Hast du dich bisher nur auf deine Perle konzentriert, beziehe alles mit ein. Den ganzen Venushügel samt Venuslippen. Variiere den Druck. Hattest du bisher viel Druck verwendet, mache jetzt weniger und anders herum. Wichtig dabei ist in erster Linie, dass es um die Übung und die Erfahrung geht, es muss nirgends hinführen. Mache es aus der Freude und der Lust heraus.

 

Die Hände wechseln

Für Rechtshänder gilt die linke Hand nehmen, für Linkshänder die rechte Hand. Das ist ein völlig anderes Gefühl wenn man die Hand wechselt. Nachdem du die Hand gewechselt und eine Weile damit experimentiert hast, nimm die zweite Hand dazu. Begib dich auf Entdeckungsreise. Entdecke deine Vulva neu, von oben bis unten und drum herum. Berühre nicht nur die Perle, sondern auch das drum herum, sowie die kleinen und großen Venuslippen. Die freuen sich sehr, wenn sie auch etwas bedacht und massiert oder sogar geknetet werden. Vielfalt und Variation ist hier angesagt. Was sich auch toll anfühlt, ist mit der flachen Hand über die ganze Vulva zu streichen. Rauf, runter, im Kreis,  wie es dir gefällt. Eine sehr lustvolle Berührung ist die Perle zwischen beide Finger zu nehmen und sie dann schnappen zu lassen. Deine Finger greifen hier quasi links und rechts unter die Perle, drücken leicht zusammen, ziehen dann hoch und lassen sie durch schnappen. Hoffe das ist verständlich. Sonst frage mich einfach. Auch an den Venuslippen kann das sehr lustvoll sein wenn du sie etwas ziehst und zupfst.

 

Der Atem kann Wunder bewirken  

Während du probierst und variierst, atme. Auch hier gilt einmal ganz bewusst den Atem zu beobachten. Wie atmest du normalerweise? Viele atmen im oberen Brustbereich, was recht oberflächlich ist. Wenn du intensiver werden möchtest, lass deinen Atem tiefer gehen. Bis in deine Vulva rein und wieder hoch. Durch die Nase einatmen bis du deinen Atem in deiner Vulva spürst und durch den Mund ausatmen. So kannst du deine Lust und die Energie rollieren lassen. Eine andere Variante dazu ist, lege einen Finger auf deine Perle und atme in sie rein. Durch die Nase einatmen bis der Atem in deiner Perle ankommt und dann ausatmen. In der Wiederholung liegt die Meisterschaft. Einfach spüren, fühlen, schauen was passiert.

 

Wie wäre es mit einem anderen Ort als normalerweise?

Hast du dich schon einmal draußen auf der grünen Wiese, am See, am Fluss, am Strand, in der Badewanne, in der Dusche, unter einem Baum, in der Obstwiese, in der Sauna, in der Gartenlaube oder … selbst befriedigt?

  • Welche Orte fallen dir noch ein?

  • Und wo würdest du es gerne einmal tun?

Der Duschkopf ist ein viel beliebtes Werkzeug zur Selbstbefriedigung und tut in der Tat einen guten Dienst. Wenn du dazu normalerweise stehst, kannst du es einmal in der Hocke versuchen. Wenn ich wandern bin, suche ich mir immer irgendwo einen etwas abseits gelegenen Platz auf der grünen Wiese zum Sonnenbad und wenn mir danach ist, befriedige ich mich selber. Ist wundervoll unter blauem Himmel und die Möglichkeit, dass mich vielleicht jemand dabei erwischt, ist irgendwie auch prickelnd.

 

Geheimtipp – Kommen ist nicht erlaubt

Selbstbefriedigung der weibliche Orgasmus Das hört sich jetzt vielleicht etwas widersprüchlich an, ist jedoch ein super Tipp. Du kannst eine Variation von allem machen, probiere alles aus, wiederhole es und immer wenn du kurz davor bist dass du kommst, höre auf. Du kannst mit deinen Händen und mit deinem Atem die Energie im Körper verteilen. Dann fange wieder von vorne an und stoppe kurz davor. Nimm es als Möglichkeit mit den Energien zu spielen und zu spüren wie es ist, wenn du nicht kommst sondern die Energie hälst. Eine erweiterte Variante wenn du dich in den Wahnsinn treiben willst ist, das zehnmal zu machen. Immer bis kurz davor gehen, stoppen, die Energien im Körper ausstreichen und wieder von vorne beginnen. Erst nach zehnmal darfst du dann kommen und es wird sicher ein neues Gefühl und Erleben sein.

 

Nach dem ersten Orgasmus muss nicht Schluss sein

Vom männlichen Orgasmus her kennen wir es meist so, dass nach dem ersten Orgasmus Schluss ist. Obwohl das bei Männern auch anders sein kann. Daher kommen Frauen oft gar nicht auf die Idee, nach dem ersten Orgasmus weiter zu machen. Doch die Energie bei Frauen ist ganz anders. Sind wir einmal oben auf dem Orgasmus-Plateau, können wir einfach weiter machen. Auch hier gilt wieder: Spiele damit. Probiere es aus. Nichts muss, alles darf. Es geht nur darum zu probieren, zu variieren, dein orgastisches Potential zu erweitern.

 

Der Turbo

Du willst noch einen Turbo einbauen? Dann beziehe deinen ganzen Körper mit ein. Beginne mit deinem Busen und deinen Brustwarzen. Berühre und stimuliere sie intensiv und verbringe zuerst einige Zeit damit. Atme dabei tief in deine Vulva ein. Dann gehe tiefer, beziehe deine Vulva, deine Klitoris, deine Perle, den ganzen Venushügel in deine Berührungen mit ein ohne beim Busen aufzuhören. Dazwischen kannst du deine Finger in deine Vagina rein flutschen lassen und deine G-Fläche stimulieren. Experimentiere was dir gut tut und zögere den Orgasmus so lange wie möglich raus. Gehe immer wieder bis kurz davor, solange, bis du es nicht mehr aushälst und noch ein bisschen länger. Und erst dann lasse los und komme. Männer können übrigens super mit all dem was ich hier geschrieben habe die Frau verwöhnen. Und auch einiges davon für sich selbst anwenden.

In diesem Sinne „happy masturbation month“

Ute

 

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