Heute gibt es etwas ganz Neues auf meinem Blog. Eine erotische Geschichte von der Autorin Amanda Pearl. Viel Spaß damit!

Kassandra blickt von ihrem Buch auf. Irgendetwas beunruhigt sie. Es ist also ob Gefahr drohte. Nur sie kann weit und breit keine Gefahr erkennen. Dennoch, irgendetwas ist im Anmarsch. Sie konnte sich auf ihr Gefühl immer verlassen. Innerlich aufgewühlt, legt sie das Buch auf den anliegenden Couchtisch und beschließt, noch schnell zum Greißler ums Eck zu gehen, um ein paar Lebensmittel einzukaufen. Sie hat keine Milch mehr im Kühlschrank und Kaffee am nächsten Morgen ohne Milch ist undenkbar.

Als sie aus dem Apartment in den Gang hinaustritt, ist dieses Gefühl auf einmal wieder da. So heftig, dass sie Herzrasen bekommt. Sie benützt instinktiv den Stiegenabgang und rast die Stockwerke hinunter.

Wenn ich erst einmal beim Laden bin, dann geht es mir sicher besser‘, versucht sie sich zu beruhigen.

Sie reißt die Eingangstür des Hauses auf und eilt auf den Gehsteig zu. Zum Glück ist der Laden wirklich gleich um die Ecke. Irritiert blickt sie sich immer um. Plötzlich wird ihr ganz kalt und ihre Haare am Oberarm stehen ihr zu Berge. Ein Frösteln jagt durch ihren Körper. Sie spürt, dass jemand in ihrer Nähe ist und kann jedoch nichts erkennen. Am Laden angelangt, versucht sie sich erst wieder einmal zu beruhigen. Irgendwie fühlt sie sich jetzt geschützt und dieses irritierende Gefühl von zuvor scheint nachzulassen.

Kassandra nimmt Milch und noch andere Kleinigkeiten und geht entschlossen zur Kassa. Jetzt fühlt sie sich schon wieder viel stärker. Dennoch kann sie sich nicht wie sonst für ein Gespräch mit der netten Verkäuferin erwärmen. Zu sehr liegt ihr die Angst noch in den Gliedern. Beim Verlassen des Ladens wird sie beinahe umgeworfen von dem Gefühl, dass jemand direkt vor ihr steht. Niemand ist zu sehen! Auf einmal spürt sie, wie ein sanfter Wind über ihren Hals und weiter über ihre Wangen streift.

Was passiert hier mit mir? Bin ich jetzt komplett durchgedreht?

NEIN!

Was war das denn nun? Habe ich soeben eine Stimme gehört?

Kassandra beruhige dich. Es ist alles in Ordnung.

Nein, jetzt spinne ich wirklich. Ich höre Stimmen…

Kassandras Puls rast und sie bekommt ganz feuchte Hände. Gleichzeitig fühlt sie, wie etwas sie an den Schultern packt und festdrückt.

Ich glaube nicht an Geister!

Das ist ein Fehler.

Wie?

Ein Fehler, nicht an Geister zu glauben.

Oh. Wer oder was bist du?

Darf ich mich vorstellen. Ich bin Henry.

Oh!

Plötzlich spürt Kassandra, wie ein elektrischer Puls durch ihre Hand, weiter durch ihren ganzen Körper wandert und ihren Unterleib erwärmt. Sie fühlt sich wie elektrisiert. Alles in ihr bebt und hinzukommt, dass sie mit einem Mal erfüllt ist von einem intensiven Verlangen und von unstillbarer Lust.

Was machst du mit mir?

Mittlerweile sind sie wieder an der Eingangstür des Hauses zu ihrem Apartment angekommen.

Und jetzt? Soll ich dich in meine Wohnung bitten? Einen Mann, besser gesagt, einen Geist, den ich überhaupt nicht kenne?

Das wäre eine Möglichkeit.

Du nimmst dir ganz schön viele Rechte. Wer sagt mir, dass du mir nichts zu leide tust?

Alles ist gut, Kassandra.

Woher weißt du überhaupt meinen Namen?

Du hast mich gerufen und jetzt bin ich da.

Ich habe dich kein bisschen gerufen. Ich müsste verrückt sein, wenn ich einen Geist zu mir rufen sollte.

Wollen wir dieses Gespräch nicht drinnen weiterführen?

Diesmal spürt Kassandra einen Kuss direkt auf ihrem Mund. Ein Kuss, der alle ihre Widerstände ins Wanken bringt und ihre Knie weich werden lässt.

Ich… wenn du meinst.

Vollkommen aus der Fassung gebracht, sucht sie nach ihren Haustürschlüsseln und versucht nervös die Eingangstür aufzusperren.

Entspann dich und vertraue mir einfach.

Also ich bin nicht gewöhnt…

Wieder spürt sie einen Kuss, der ihr die Worte im Mund ersticken lässt. Diesmal nimmt sie den Aufzug und im Nu ist sie bei ihrer Wohnung. Mit zittrigen Händen sperrt sie auf und schließt hastig die Tür hinter sich.

Okay. Jetzt sind wir in meiner Wohnung. Zufrieden?

Noch lange nicht.

Stehst du jetzt direkt neben mir? Kann ich dich vielleicht zur Abwechslung einmal sehen?

Noch nicht. Geduld.

Kassandra hat kaum Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, als sie mit aller Macht gegen die Tür gedrückt wird, sich in einem leidenschaftlichen Kuss wiederfindet und spürt, wie sich eine Hand gegen ihr Becken presst. Kassandra stöhnt auf und ihre Knie werden weich. Sie fühlt sich willenlos und würde im Moment alles für eine weitere Berührung geben. Es ist schon so lange her, seit sie mit einem Mann Sex hat. So lange, dass es schon gar nicht mehr Wirklichkeit war. Umso verletzlicher fühlt sie sich jetzt, da sie voller Verlangen und Bedürfnis nach Berührung ist.

Nur. Berührung nach einem Geist.

Siehst du. Jetzt verstehen wir einander. Dein Wunsch sei mir Befehl.

Aber wie kann ich dir vertrauen? Ich sehe dich doch gar nicht.

Kassandra versucht mit ihren Händen nach seinem Körper zu greifen, doch ihre Hände greifen ins Leere.

Wie kommt es, dass ich dich so intensiv spüre und ich dich nicht berühren kann.

Geduld, wie gesagt, das kommt später. Jetzt möchte ich dich erst einmal verwöhnen.

Kassandras Wangen laufen rot an und ihr ganzer Unterleib beginnt zu kribbeln. Eine unsichtbare Hand zieht sie in Richtung Schlafzimmer. Es ist unschwer zu erraten, wo sich dieses befindet, weil die ganze Wohnung nur aus Küche, Wohnzimmer und Schlafzimmer besteht. Kassandra hatte sich diese kleine Wohnung vor einem Jahr gekauft und liebte die günstige zentrale Lage.

Sie lässt die Tasche mit dem Eingekauften auf den Boden sinken und folgt dem Unsichtbaren in ihr Schlafzimmer. Sichtlich hin und hergerissen zwischen Lust und Panik.

Keine Sorge. Vertrau mir einfach.

Okay.

Kassandras Stimme ist etwas wackelig und auch ihre Beine scheinen auf einmal nachgeben zu wollen. Mit einem Mal wird sie hochgehoben, sie fühlt sich federleicht und landet auf ihrem Bett. Eine Hand drückt sie sanft nach hinten, sodass sie sich ausstrecken kann. Ihre Hände werden noch oben geschoben und festgehalten. Kassandra will flüchten und bleiben gleichzeitig. Dann küsst der Unsichtbare sie mit so einer Intensität, dass sie sich vollkommen verliert und in eine Ekstase verfällt. Sie stöhnt in seinen unsichtbaren Mund und meint seinen Körper mit aller Stärke auf ihrem Leib zu spüren. Noch mehr, sie spürt, wie er seinen Körper gegen ihr Becken presst und kein Zweifel. Er ist erregt, sehr erregt! Das steigert ihr Verlangen nur noch mehr.

Ich…was machst du mit mir? Wie ist das möglich?

Gefällt es dir?

Kassandras Hände werden noch tiefer ins Bett gedrückt. Ihr Gesicht wird mit leidenschaftlichen Küssen überdeckt. Der Druck auf ihre Hände lässt nach und eine Hand wandert langsam über Kassandras Wangen, streichelt sie zärtlich, während die andere Hand weiter zu ihrem Hals und dann zu ihrer linken Brust wandert. Allein die Berührung ihrer Bluse genügt, dass ihre Brustwarzen sich aufrichten und gegen ihren BH drücken. Sie spürt, wie sich der Körper des Unsichtbaren stärker an sie presst. Kassandra stöhnt auf. Ihre Bluse wird hochgeschoben und über ihren Kopf gezogen. Sie sieht, wie die Bluse auf dem Boden landet. Eine unsichtbare Hand wandert zu ihrem Rücken und im Nu ist der BH offen.

Den brauchst du jetzt nicht mehr.

Er küsst ihre Brüste und saugt zuerst leicht, dann immer fordernder an ihren Nippeln. Kassandra weiß nicht so recht, was mit ihr geschieht. Sie würde gerne „Halt“ rufen, dass ihr das alles viel zu schnell geht, doch ihr Verlangen ist stärker. Sie spürt sein erigiertes Glied und möchte plötzlich nur mehr eines. Sie will ihn tiefer spüren.

So gefällst du mir. Kassandra du bist wunderschön. Deine Augen, dein Mund, deine Brüste, alles an dir ist schön.

Seine Hand wandert tiefer zu ihrem Becken. Er hebt Kassandras Rock hoch und schnell schiebt er ihren Slip nach unten. Mit seinem Finger streicht er über Kassandras stark geschwollenen Schamlippen. Dann dringt er mit zwei Fingern in ihre Scheide ein.

Bitte. Bitte, ich will dich, aber ich will dich sehen.

Kassandra, du bist so feucht. So willig und bereit. Noch ein wenig Geduld, vertrau mir. Du bist noch nicht soweit.

Kassandras Leib zittert. Sie meint, vor lauter Lust zu zerfließen, als der unsichtbare Liebhaber mit allen Fingern in ihre Scheide eindringt und immer wieder kräftig zu stößt. Kassandra streckt ihm ihr Becken entgegen, jetzt ist es nicht mehr die Vernunft, die sie leitet, sondern ihr pures Verlangen. Sie kann sich gar nicht mehr erinnern, wann sie jemals so in Ekstase war. Keiner ihrer Liebhaber hatte es bisher geschafft sie so zu reizen. Sie spürt, wie ihre Wangen glühten, ihre Augen nehmen einen glasigen Blick an und ihr Becken hebt und senkt sich mit seinen Stößen.

Ich kann nicht mehr länger.

Oh doch, das kannst du.

Henry beugt sich zu ihr hinunter und küsst sie, seine Zunge passt sich an den Rhythmus seiner Hand an. Mit seiner Hand dringt er tief in Kassandras Scheide und sie keucht, sucht nach seiner Zunge und kann sie doch nicht fassen. Sie ist kurz davor zu zerplatzen. Sie spürt, wie eine Welle der Lust sie überrollt und wird mitgerissen. Ihr ganzer Körper bebt, sie schreit und bäumt sich auf. Keuchend sinkt sie danach in sich zusammen.

So gefällst du mir. Dafür gibt es jetzt auch eine Belohnung.

Kassandra ist von ihrem Orgasmus noch so außer Atem, dass sie kein Wort herausbringt.

Mit einem Mal flackert die Deckenlampe, Kassandra wird von grellem Licht geblendet und plötzlich steht ER neben dem Bett. Da steht ein Mann mit schwarzer Anzughose und weißem Hemd, mit schwarzen leicht gelockten Haaren vor ihr. Grüne Augen blicken sie herausfordernd an. Er scheint es gewöhnt zu sein, anderen Menschen Befehle zu erteilen. Sie kann seinen festen Willen in seinen Augen erkennen.

Er ist wunderschön! Ich, wie komme ich dazu, so einen Mann in meinem Bett zu haben. Ich glaube, ich träume.

Nein, Kassandra. Es ist kein Traum. Ich habe dir ja gesagt, du hast mich gerufen.“

Können wir uns jetzt normal unterhalten?“

Ja. Ich habe jetzt aber Lust auf etwas Anderes.“ Dabei blitzen seine Augen sie an. Er beugt sich zu ihr runter und küsst sie leidenschaftlich auf den Mund. Diesmal kann Kassandra seine Zunge fassen. Sie verkrallen sich ineinander. Kassandra keucht und schon ist sie mit ihren Gedanken wieder voll bei ihm und dem Wunsch in tief in sich zu spüren.

Henry öffnet Kassandras Rock und schiebt Rock und Slip nach unten. Beides fliegt in hohem Bogen in die Luft und landet auf ihrer Bluse. Danach öffnet er sein Hemd und lässt es lässig auf die anderen Kleidungstücke fallen.

Jetzt bist du dran, Kassandra. Öffne meine Hose.“

Kassandra denkt nicht nach und folgt seiner Aufforderung. Sie steht von ihrem Bett auf. Es macht ihr nichts aus, dass sie völlig nackt vor ihm steht. Mit ein wenig zittrigen Händen fingert sie an seiner Hose, bis sie den Reißverschluss öffnen kann und die Anzughose nach unten schiebt. Sein Glied beult stark seinen Slip aus und Kassandra merkt, wie ihr wieder eine Röte ins Gesicht steigt.

Nimm ihn in deinen Mund und besorge es mir.“

Kassandra ist perplex. Sie ist normalerweise nicht so. Jetzt fühlt sie sich willenlos und gleichzeitig so hingerissen. Sie will mit dem Feuer spielen. Sie fühlt, wie sie innerlich kocht und ihre Lust sich neu aufbaut. Sie würde ihr Bestes geben.

Mit einer Bestimmtheit schiebt sie seinen Slip nach unten. Henry steigt zur Seite und steht mit seiner vollen Pracht vor ihr. Kassandra ist schwer beeindruckt, auch sein Körper ist trainiert und sie sieht seine stählernen Muskeln. Ihre Phantasie geht für einen Moment mit ihr durch. Dann beugt sie sich zu ihm vor und nimmt seinen Schwanz ganz tief in ihren Mund.

Ich kann das. Ich werde es ihm so recht besorgen.

Kassandra, ich höre dich. Recht so, besorge es mir.

Kassandra nimmt ihre Hand und reibt an seinem Glied, abwechselnd nimmt sie diesen in den Mund, saugt, leckt an seiner Spitze und steckt ihn ganz tief in ihren Mund.

Henry stöhnt auf.

„Das machst du gut. Fester. Recht so.“

Kassandra verstärkt den Druck mit ihrer Hand und saugt fester als zuvor. Immer wieder steckt sie sich seinen Schwanz in den Mund, bis sie merkt, wie er kurz vor dem Orgasmus ist. Sie öffnet ihren Mund und schluckt.

Henry stöhnt laut auf.

„Oh Kassandra, das war sehr gut.“

Er streicht ihr kurz über die Wangen und zieht die vor ihm Kniende hoch. Dann küsst er sie leidenschaftlich und hebt sie hoch. Er trägt sie aufs Bett, drückt ihren Körper nach hinten und spreizt ihre Beine.

„Ich kann nicht genug von dir bekommen. Du hast mich nicht nur gerufen, du hast mich verhext.“

Seine Zunge wandert zu ihren schmatzenden Schamlippen. Er reizt ihren Kitzler und saugt weiter an ihren Schamlippen. Kassandra zuckt zusammen und wimmert.

„Wie feucht du bist. Mir gefällt dein Verlangen.“

Er beugt sich über sie und küsst ihre Brüste. Für Kassandra völlig überraschend, dringt er danach mit seinem Glied in ihre Scheide an.

Sie ist so bereit für ihn, sie will ihn spüren, sehen und angreifen. Kassandra umklammert seine Schultern und streckt ihm ihr Becken entgegen.

Zum Glück nehme ich die Pille, aber von einem Geist kann ich sowieso nicht schwanger werden.

Du bist einmalig und noch dazu witzig.

Henry stößt zu, immer wieder, tief, tiefer als Kassandra es jemals erlebt hat. Sie stöhnt, wimmert, keucht, schreit und wimmert abwechselnd. Auch Henry stöhnt und keucht.

Diesmal geht es noch schneller als zuvor und Kassandra wird an die Höhen ihrer Lust gepeitscht. Sie zuckt, bebt, ihr Körper löst sich auf, sie fließt und sieht nur mehr Sterne.

Kurz später kommt auch Henry und bricht dann über ihr zusammen. Es dauert eine Weile, bis sie wieder am Boden der Wirklichkeit ankommen.

Das war der beste Fuck den ich jemals hatte.

„Das freut mich. Wenn auch sehr vulgär ausgedrückt.“

„Das ist ganz sicher kein Traum?“

„Nein.“

Keine Ahnung wie das Ganze weitergehen soll, aber es gefällt mir. SEHR!

c/Amanda Pearl

 

… vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung mit Amanda Pearl … auf jeden Fall vielen Dank für diese prickelnde Geschichte …

Schreib mir in den Kommentaren, wie sie dir gefällt.

 

Lustvolle Grüße
Ute

 

photo lunaZur Autorin:

Barbara Wallner schreibt unter dem Pseudonym Amanda Pearl Erotikgeschichten. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in Canberra. Schreiben war schon immer ihre große Leidenschaft. Sie ist durch den Umzug nach Australien im Jahr 2010 noch stärker geworden. Viele Frauen vermitteln ihr, dass ihr Schreiben etwas bei ihnen verändert und sie mehr Spaß an Erotik haben.
Das Thema Weiblichkeit und Erotik ist ihr ein großes Anliegen und schlägt sich in ihren Texten nieder.

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